Was ist Steatosis hepatis?
Steatosis hepatis ist der medizinische Fachbegriff für eine Fettleber. Die Diagnose bedeutet, dass mehr als fünf Prozent der Leberzellen übermäßig Fett eingelagert haben. Seit 2023 lautet die international empfohlene Bezeichnung MASLD (Metabolic Dysfunction-Associated Steatotic Liver Disease) — früher als NAFLD bekannt.
Der Begriff stammt aus dem Griechischen (stéar = Fett) und Lateinischen (hepar = Leber) und beschreibt zunächst nur den Befund der Leberverfettung — unabhängig von der Ursache. Wenn Sie diesen Begriff in einem Ultraschallbefund oder Arztbrief lesen, heißt das: Bei Ihnen wurde eine Fettleber festgestellt. Der Befund sagt allerdings noch nichts über das Ausmaß oder mögliche Folgen aus — das hängt vom Schweregrad und davon ab, ob bereits eine Entzündung vorliegt.
Die Fettleber ist die häufigste chronische Lebererkrankung weltweit. In Deutschland sind schätzungsweise 18 bis 25 Millionen Erwachsene betroffen. Die Mehrheit weiß nichts davon, da eine Steatosis hepatis in frühen Stadien keine Beschwerden verursacht.
Steatosis hepatis Grad I, II und III — was bedeuten die Schweregrade?
Die Schweregrade der Steatosis hepatis beschreiben, wie viel Lebergewebe verfettet ist. Die Einteilung erfolgt in der Regel per Ultraschall und orientiert sich am prozentualen Anteil der betroffenen Leberzellen.
| Grad | Verfettung | Betroffene Leberzellen | Einordnung |
|---|---|---|---|
| Grad I | Leicht | 5–33 % | Häufigster Befund, gute Prognose |
| Grad II | Mäßig | 34–66 % | Deutliche Verfettung, Handlungsbedarf |
| Grad III | Schwer | Über 66 % | Ausgeprägte Verfettung, engmaschige Kontrolle |
Grad I — leichte Steatosis hepatis
Bei Grad I sind bis zu einem Drittel der Leberzellen verfettet. Das ist der mit Abstand häufigste Befund und wird oft als Zufallsergebnis bei einer Routineuntersuchung entdeckt. In diesem Stadium verursacht die Fettleber in der Regel keine Beschwerden. Die Prognose ist gut: Durch Ernährungsumstellung und Bewegung lässt sich die Verfettung meist vollständig zurückbilden.
Grad II — mäßige Steatosis hepatis
Bei Grad II ist ein Drittel bis zwei Drittel des Lebergewebes betroffen. Der Ultraschallbefund zeigt eine deutlich erhöhte Echogenität — die Leber erscheint „heller" als normal. In diesem Stadium steigt das Risiko, dass sich eine Entzündung entwickelt (Steatohepatitis/MASH). Eine gezielte Lebensstiländerung ist hier besonders wichtig, um das Fortschreiten zu verhindern.
Grad III — schwere Steatosis hepatis
Bei Grad III sind mehr als zwei Drittel der Leberzellen verfettet. Die Leber ist im Ultraschall stark echogen, tiefere Strukturen wie die Lebervenen sind oft nur noch eingeschränkt erkennbar. Dieses Stadium erfordert eine engmaschige ärztliche Überwachung, da das Risiko für eine Steatohepatitis, Fibrose und langfristig eine Zirrhose deutlich erhöht ist.
Ursachen und Risikofaktoren einer Steatosis hepatis
Die häufigste Ursache einer Steatosis hepatis sind metabolische Risikofaktoren — also Stoffwechselstörungen, die mit dem westlichen Lebensstil zusammenhängen. In der neuen MASLD-Nomenklatur sind genau diese Faktoren Teil der Diagnosekriterien.
Die häufigsten Ursachen
- Übergewicht und Adipositas: Etwa 70 bis 80 Prozent der MASLD-Patienten sind übergewichtig. Besonders das viszerale Fett (Bauchfett) steht in engem Zusammenhang mit der Leberverfettung.
- Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes: Eine gestörte Insulinwirkung fördert die Einlagerung von Fett in die Leber. Über 70 Prozent der MASLD-Patienten weisen eine Insulinresistenz auf.
- Erhöhte Blutfettwerte: Insbesondere hohe Triglyzeride und niedriges HDL-Cholesterin begünstigen die Leberverfettung.
- Metabolisches Syndrom: Die Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhten Blutfetten und gestörtem Zuckerstoffwechsel ist der stärkste Risikofaktor für MASLD.
Weitere Risikofaktoren
- Ernährung: Eine fruktosereiche Ernährung (Softdrinks, Fertigprodukte) sowie ein hoher Konsum gesättigter Fettsäuren fördern die hepatische Fetteinlagerung.
- Bewegungsmangel: Körperliche Inaktivität begünstigt die Insulinresistenz und damit die Verfettung der Leber — unabhängig vom Körpergewicht.
- Genetische Veranlagung: Varianten im PNPLA3-Gen erhöhen das Risiko für eine Steatosis hepatis erheblich. Diese genetische Komponente erklärt, warum auch normalgewichtige Personen eine Fettleber entwickeln können.
- Medikamente: Bestimmte Arzneimittel wie Kortikosteroide, Tamoxifen oder Amiodaron können als Nebenwirkung eine Leberverfettung verursachen.
- Alkohol: Bei der metabolisch bedingten Fettleber (MASLD) ist Alkohol nicht die Hauptursache — kann aber als zusätzlicher Faktor die Leber belasten (siehe Kategorie MetALD).
Von NAFLD zu MASLD — die neue Nomenklatur erklärt
MASLD ersetzt seit 2023 den bisherigen Begriff NAFLD (Non-Alcoholic Fatty Liver Disease). Die Umbenennung wurde durch einen internationalen Delphi-Konsens beschlossen, an dem über 200 Fachgesellschaften aus mehr als 50 Ländern beteiligt waren.
Der entscheidende Unterschied: NAFLD war eine Ausschlussdiagnose — die Bezeichnung sagte nur, was die Fettleber nicht verursacht hat (nämlich Alkohol). MASLD hingegen ist eine positive Diagnose: Sie benennt die tatsächliche Ursache, nämlich eine metabolische Funktionsstörung.
Warum wurde die Nomenklatur geändert?
Drei zentrale Gründe führten zum internationalen Konsens:
- Weg von der Ausschlussdiagnose: NAFLD sagte nichts über die tatsächliche Ursache aus. MASLD benennt den kausalen Zusammenhang mit metabolischen Risikofaktoren direkt — das ermöglicht gezieltere Diagnostik und Behandlung.
- Entstigmatisierung: Der Begriff „nicht-alkoholische Fettleber" zwang Patienten bei jeder Erwähnung ihrer Diagnose in eine Rechtfertigung. Studien zeigen, dass diese Alkohol-Assoziation von Betroffenen als belastend empfunden wurde.
- Bessere Abbildung des Krankheitsspektrums: Die alte Einteilung kannte nur „alkoholisch" oder „nicht-alkoholisch". Die Realität ist differenzierter — manche Patienten haben beides. Die neue Nomenklatur bildet dieses Spektrum durch Kategorien wie MetALD besser ab.
Die Diagnosekriterien für MASLD
Für die Diagnose MASLD müssen zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein:
- Nachweis einer Leberverfettung (Steatosis hepatis) — per Ultraschall, MRT oder Leberbiopsie
- Mindestens ein kardiometabolischer Risikofaktor — dazu zählen: Übergewicht (BMI ≥ 25), erhöhter Bauchumfang (≥ 94 cm bei Männern, ≥ 80 cm bei Frauen), Typ-2-Diabetes oder Prädiabetes, erhöhte Triglyzeride (≥ 150 mg/dl), niedriges HDL-Cholesterin, oder arterielle Hypertonie (≥ 130/85 mmHg)
In der Praxis erfüllen rund 99 Prozent aller bisherigen NAFLD-Patienten automatisch auch die MASLD-Kriterien.
Von NASH zu MASH — die Fettleberentzündung neu benannt
MASH (Metabolic Dysfunction-Associated Steatohepatitis) ist der neue Begriff für die entzündliche Form der Fettleber, die bisher als NASH (Non-Alcoholic Steatohepatitis) bekannt war. Eine Steatohepatitis liegt vor, wenn zur Verfettung der Leber eine aktive Entzündung hinzukommt.
Die Unterscheidung zwischen reiner Steatosis hepatis und Steatohepatitis ist klinisch entscheidend:
- MASLD ohne Entzündung: Verfettung der Leber — reversibel, gute Prognose
- MASH: Verfettung plus Entzündung — Risiko für Fibrose, engmaschigere Kontrolle nötig
- Fibrose/Zirrhose: Narbiger Umbau des Lebergewebes — teilweise irreversibel
Die neuen Kategorien der Fettlebererkrankung
Der neue Oberbegriff für alle Formen der Leberverfettung lautet SLD (Steatotic Liver Disease). Darunter werden erstmals alle Ursachen in einem einheitlichen System zusammengefasst.
| Kategorie | Bedeutung | Kriterien |
|---|---|---|
| MASLD | Metabolisch bedingte Fettleber | Steatosis + ≥ 1 kardiometabolischer Risikofaktor |
| MASH | Metabolisch bedingte Fettleberentzündung | MASLD + histologisch nachgewiesene Entzündung |
| MetALD | Mischform: metabolisch + Alkohol | MASLD-Kriterien + moderater Alkoholkonsum (Frauen: ca. 1–3 Standardgläser/Tag, Männer: ca. 1,5–4 Standardgläser/Tag) |
| ALD | Alkoholbedingte Fettleber | Steatosis + hoher Alkoholkonsum |
| Spezifische Ursachen | Medikamente, genetische Erkrankungen u. a. | Steatosis durch identifizierbare Einzelursache |
| Kryptogene SLD | Fettleber unklarer Ursache | Steatosis ohne metabolische, alkoholische oder spezifische Ursache |
NAFLD vs. MASLD — die wichtigsten Unterschiede
Die Umstellung von NAFLD auf MASLD verändert nicht die Erkrankung selbst, sondern wie sie diagnostiziert und eingeordnet wird. Die folgende Tabelle fasst die wesentlichen Unterschiede zusammen.
| Merkmal | NAFLD (alt) | MASLD (neu) |
|---|---|---|
| Diagnoseansatz | Ausschlussdiagnose | Positive Diagnose |
| Definiert über | Abwesenheit von Alkohol | Vorhandensein metabolischer Risikofaktoren |
| Alkoholkonsum | Streng ausgeschlossen | Moderater Konsum möglich (→ MetALD) |
| Stigmatisierung | Alkohol-Assoziation im Namen | Neutral, ursachenbasiert |
| Entzündliche Form | NASH | MASH |
| Oberbegriff | Keiner einheitlich | SLD (Steatotic Liver Disease) |
| Eingeführt | 1980 | 2023 (Delphi-Konsens) |
Steatosis hepatis im Arztbrief — was tun nach dem Befund?
Wenn bei Ihnen eine Steatosis hepatis festgestellt wurde, ist das zunächst kein Grund zur Panik — aber ein klares Signal zum Handeln. Die Fettleber ist in frühen Stadien vollständig reversibel, doch sie verschwindet nicht von allein.
Schritt 1: Schweregrad und Entzündung klären
Fragen Sie Ihren Arzt gezielt: Welcher Grad liegt vor? Gibt es Hinweise auf eine Entzündung (erhöhte ALT/AST-Werte)? Ist eine weiterführende Untersuchung (FibroScan, Elastografie) sinnvoll? Bei Grad I ohne erhöhte Entzündungswerte reichen in der Regel Lebensstiländerungen und regelmäßige Kontrollen. Bei Grad II oder III, erhöhten Leberwerten oder Verdacht auf Fibrose sollte ein Gastroenterologe einbezogen werden.
Schritt 2: Risikofaktoren identifizieren
Da die Steatosis hepatis in den allermeisten Fällen metabolisch bedingt ist, lohnt ein Blick auf die Begleiterkrankungen: Liegen Übergewicht, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck oder erhöhte Blutfette vor? Diese Faktoren zu behandeln ist gleichzeitig die wirksamste Therapie für die Fettleber.
Schritt 3: Lebensstiländerung — die wirksamste Therapie
Die Basistherapie bei Steatosis hepatis besteht aus drei Säulen:
- Gewichtsreduktion: Bereits 5 bis 10 Prozent Gewichtsverlust können die Leberverfettung deutlich reduzieren. Bei einer Gewichtsabnahme über 10 Prozent bildet sich in vielen Fällen sogar eine bestehende Fibrose teilweise zurück.
- Ernährungsumstellung: Die mediterrane Ernährung hat die beste Evidenz für die Lebergesundheit — reich an Gemüse, Hülsenfrüchten, Olivenöl und Fisch, arm an Zucker, Fruktose und verarbeiteten Lebensmitteln.
- Bewegung: Mindestens 150 Minuten moderate Ausdauerbewegung pro Woche (z. B. zügiges Gehen, Radfahren). Auch Krafttraining verbessert die Insulinsensitivität und reduziert Leberfett — unabhängig vom Gewichtsverlust.
Schritt 4: Regelmäßige Kontrolle
Eine Steatosis hepatis erfordert regelmäßige Nachsorge — auch wenn keine Beschwerden vorliegen. Die EASL-Leitlinien empfehlen:
- Bei MASLD ohne Fibrose: Leberwerte und Ultraschall alle 1 bis 2 Jahre
- Bei bekannter Fibrose oder MASH: FibroScan und Leberwerte alle 6 bis 12 Monate
- Begleitend: Kardiovaskuläre Risikofaktoren mitüberwachen — Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache bei MASLD-Patienten
Häufige Fragen zu Steatosis hepatis, MASLD und MASH
Steatosis hepatis im Ultraschallbefund bedeutet, dass eine Leberverfettung festgestellt wurde. In der Regel wird ein Schweregrad angegeben (Grad I bis III). Der Begriff beschreibt den Befund, nicht die Ursache — diese wird durch weitere Untersuchungen und die Anamnese abgeklärt.
Eine reine Steatosis hepatis ohne Entzündung hat eine gute Prognose und ist vollständig reversibel. Gefährlich wird es, wenn sich eine Entzündung entwickelt (MASH), die unbehandelt zu Fibrose oder Zirrhose fortschreiten kann. Zudem erhöht die Fettleber das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen — diese sind die häufigste Todesursache bei MASLD-Patienten.
Die Grade beschreiben das Ausmaß der Verfettung: Grad I (leicht) bedeutet, dass 5 bis 33 Prozent der Leberzellen verfettet sind, Grad II (mäßig) 34 bis 66 Prozent und Grad III (schwer) über 66 Prozent. Die Einteilung erfolgt meist per Ultraschall. Entscheidend für die Prognose ist jedoch nicht nur der Grad, sondern ob zusätzlich eine Entzündung oder Fibrose vorliegt.
Weitgehend ja. MASLD ist seit 2023 der Nachfolgebegriff von NAFLD. NAFLD wurde über den Ausschluss von Alkohol definiert, MASLD über das Vorhandensein metabolischer Risikofaktoren. Rund 99 Prozent aller bisherigen NAFLD-Patienten erfüllen auch die MASLD-Kriterien. Befund und Behandlung bleiben gleich.
Eine Steatohepatitis ist eine Fettleberentzündung — also eine Fettleber, bei der zusätzlich eine aktive Entzündung des Lebergewebes vorliegt. Die aktuelle Bezeichnung lautet MASH (früher NASH). Die Entzündung kann Leberzellen schädigen und langfristig zu einer Vernarbung (Fibrose) und im weiteren Verlauf zu einer Zirrhose führen.
MASLD beschreibt eine metabolisch bedingte Fettleber ohne Entzündung. MASH ist die entzündliche Weiterentwicklung: Zur Verfettung kommt eine aktive Entzündung hinzu. Die Unterscheidung ist wichtig, weil MASH ein höheres Risiko für Fibrose und Zirrhose birgt und engmaschiger überwacht werden sollte.
MetALD ist eine neue Kategorie für Patienten, die sowohl metabolische Risikofaktoren als auch einen moderaten Alkoholkonsum aufweisen. In der alten Nomenklatur gab es für diese häufige Kombination keine passende Einordnung. MetALD schließt diese Lücke und ermöglicht eine realistischere Diagnose.
Ja, eine Steatosis hepatis ist in frühen Stadien vollständig reversibel. Bereits eine Gewichtsabnahme von 5 bis 10 Prozent des Körpergewichts kann die Leberverfettung deutlich reduzieren. Auch eine Umstellung auf mediterrane Ernährung und regelmäßige Bewegung haben nachweislich positive Effekte auf die Lebergesundheit.
Seit 2024 sind erstmals Wirkstoffe speziell für die Behandlung von MASH zugelassen. Die Basistherapie bleibt jedoch die Lebensstiländerung: Gewichtsreduktion, Ernährungsumstellung und Bewegung sind nachweislich die wirksamsten Maßnahmen. Medikamente kommen ergänzend bei fortgeschrittener Erkrankung zum Einsatz. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die für Sie passende Therapie.
Das ist nicht zwingend nötig, kann aber sinnvoll sein. Wenn in Ihren Unterlagen noch „NAFLD" oder „NASH" steht, ist der Befund weiterhin gültig. Bei Ihrem nächsten Termin können Sie fragen, ob Ihre Diagnose nun als MASLD oder MASH eingeordnet wird — das ändert nichts an der Behandlung, sorgt aber für aktuelle Dokumentation.
Der erste Ansprechpartner ist die hausärztliche Praxis, die Leberwerte bestimmen und einen Ultraschall durchführen kann. Bei auffälligen Befunden oder fortgeschrittener Erkrankung erfolgt die Überweisung an einen Facharzt für Gastroenterologie und Hepatologie für weiterführende Untersuchungen wie FibroScan oder Leberbiopsie.
Die Umstellung läuft. Fachgesellschaften wie die DGVS empfehlen bereits die neuen Begriffe MASLD und MASH. In der Praxis werden alte und neue Bezeichnungen noch parallel verwendet. In Leitlinien und Fachliteratur hat sich die neue Nomenklatur seit 2024 weitgehend durchgesetzt.
Quellenverzeichnis
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- European Association for the Study of the Liver (EASL): Clinical Practice Guidelines on the Management of Metabolic Dysfunction-Associated Steatotic Liver Disease (MASLD). J Hepatol, 2024.
- Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS): S2k-Leitlinie Nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen, 2022 (Aktualisierung 2024).
- Younossi ZM et al.: Global epidemiology of nonalcoholic fatty liver disease — meta-analytic assessment of prevalence, incidence, and outcomes. Hepatology, 2023.
- Eslam M et al.: A new definition for metabolic dysfunction-associated fatty liver disease: An international expert consensus statement. J Hepatol, 2020; 73(1): 202–209.
- Hagström H et al.: 99% of patients with NAFLD meet MASLD criteria and natural history is therefore identical. J Hepatol, 2024; 80(2): e72–e73.
- Vilar-Gomez E et al.: Weight loss through lifestyle modification significantly reduces features of NASH. Gastroenterology, 2015; 149(2): 367–378.
- Robert Koch-Institut (RKI): Gesundheitsberichterstattung — Lebererkrankungen in Deutschland.
- AWMF: Leitlinie Nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen. AWMF-Register-Nr. 021-025.
- Lazarus JV et al.: The global NAFLD policy review and preparedness index. J Hepatol, 2022; 76(4): 771–780.